Die Optimierung der täglichen Abläufe ist Daueraufgabe und rückt wieder stärker in den Vordergrund, nachdem sie durch die Reform des Haushaltswesens und der Einführung des TvöD etwas in den Hintergrund trat. Ein wichtiger Baustein des „Ideenmanagements“ ist das Mitarbeiter- oder Betriebliche Vorschlagswesen. Man sagt, dass Ideen das „Gold“ in den Köpfen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sei, da ohne deren Beteiligung die Gestaltung von Arbeitsabläufen nur mit hohen Reibungsverlusten oder nicht möglich ist. Wie aber motiviert man Mitarbeiterinnenund Mitarbeiter dazu, Gestaltungsansätze zu nennen und Veränderungsbeiträge vorzuschlagen? Viele Versuche scheiterten bereits. Vorgehensweisen aus der Wirtschaft lassen sich kaum auf die Öffentliche Verwaltung übertragen. Oft sind die Verfahren zu bürokratisch oder unattraktiv. Appelle reichen nicht aus, um die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nachhaltig und mit langfristiger Wirkung für Innovationen und Aktivitäten zur Effizienzsteigerung zu begeistern. Andererseits gibt es Organisationen mit einem attraktiven Ideenmanagement. Deren Erfahrungen deuten darauf hin, dass ein Vorschlagswesen in eine neue „Verwaltungskultur“ eingebettet sein muss, um erfolgreich zu sein. Wie kann man dies handhabbar gestalten? Wie können Strategien aussehen, die ein Vorschlagswesen neu aufbauen (oder wiederbeleben) wollen? Diese Fragen stehen im Zentrum des Workshops. Strategien erfolgreicher Verwaltungen werden vorgestellt, weitere Vorgehensweisen und Ideen während der Veranstaltung geschöpft sowie deren Umsetzbarkeit in den Verwaltungen der Teilnehmenden ausgearbeitet.